Q2 auf Abschlussfahrt in die „Ewige Stadt“ 2017

Der Abschlussjahrgang des Gymnasiums Johanneum machte sich vor den Herbstferien im Oktober auf den Weg nach Rom. Von Köln startete die Abschluss-Studienfahrt am Sonntag mit dem Flugzeug in die italienische Hauptstadt. Eine Woche verbrachten die Schülerinnen und Schüler dort und sahen sich bei strahlendem Sonnenschein die Sehenswürdigkeiten der Stadt an. Besonders fiel die Mischung aus Altertum und Moderne auf. In der historischen Stadt mit ihrer langen Geschichte finden sich auch heute noch an vielen Stellen Verweise auf die Vergangenheit.

Ausgehend von einem zentral gelegenen Hotel direkt am Bahnhof Termini starteten wir die Woche mit der Besichtigung der Basilika Santa Maria degli Angeli, welche nicht das letzte eindrucksvolle Gotteshaus sein sollte, was wir in unserer Woche besichtigen sollten. Alle vier römischen Papstbasiliken konnten sich die Schüler ansehen und waren ob ihrer Pracht und Größe beeindruckt. Besonders imposant war natürlich der Petersdom, der im Anschluss an die Papstaudienz am Mittwoch begangen wurde. In den Katakomben wurden uns die Spuren der frühen Christen Roms gezeigt, während den Schülern in dem Franziskanerkloster San Isidoro das Leben der heutigen Mönche in Rom nähergebracht wurde. Vom Palatin und Aventin, zwei der sieben Hügel Roms, konnte man sich einen fantastischen Überblick über die vielen Sehenswürdigkeiten der 3-Millionen-Stadt verschaffen.

Generell stach bei den Besichtigungen die eindrucksvolle, häufig antike Architektur heraus, etwa am Trevi-Brunnen, im Pantheon, bei der Engelsburg oder den unzähligen Piazzas, die leicht zu Fuß oder mit der Metro erreicht werden konnten. Besonders beeindruckt verließen wir das Kolosseum am Donnerstag als Abrundung des Tagesprogramms. Außerdem besichtigten die Johanniter am Freitag die Ausgrabungsstädte der antiken Stadt Ostia, der ersten Hafenstadt des alten Roms, sowie den Stadtteil Trastevere.

Die Informationen zu den Sehenswürdigkeiten wurden jeweils von Schülergruppen vorbereitet, zum Teil mit Hilfe von Audioguides, was die Vorträge immens vereinfachte. Während der Freizeit, in der sich die Schüler in Rom in Kleingruppen umsehen konnten, hielten wir uns häufig an den zentralen Plätzen der Stadt - wie der Spanischen Treppe - auf oder erkundeten die umliegenden Restaurants mit den italienischen Klassikern Pizza und Pasta. Aufgrund des optimalen Wetters musste niemand vor Regen flüchten und man genoss den Tag mit Gelato in der Stadt oder wie am Freitag sogar in Ostia am Strand.

Am Samstag hieß es dann Koffer packen und aus der Sonne Italiens zurück ins kalte Deutschland fliegen. So neigte sich eine schöne und erfolgreiche Abschlussfahrt ihrem Ende. Die Schüler kehrten mit vielen prägenden Eindrücken zurück nach Hause.

Rom 2017 - bildhaft schön

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Rom

Es ist Tradition am Johanneum, dass die Abschlussfahrt in der Q2 nach Rom und Assisi führt. Die ewige Stadt verblüfft durch ihre vielen antiken Bauwerke, die Kirchen, allen voran der Petersdom und das Leben. Dabei ist alles doch übersichtlich und gut zu Fuss zu erreichen.

Nach dem pulsierenden Leben der italienischen Hauptstadt finden die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die Ruhe und Beschaulichkeit Assisis als wohltuend.

Rom und Assisi 2014 - Auf den Spuren der Vergangenheit

Nun stand sie also an, die letzte gemeinsame Fahrt der Stufe, nach Rom und Assisi. Mit großer Vorfreude und dem Abi im Blick hieß es für den Abiturjahrgang Q 2 kurz vor den Herbstferien „raus aus dem heimischen Dorf und ab ins italienische Großstadt-Chaos“. Nachdem unsere Stufe getrennt wurde, brach die erste Hälfte am 23. September nach einigen Schwierigkeiten wie Verspätungen und Komplikationen am Bus zum Flughafen Köln/Bonn auf um sich von dort aus vorerst aus dem verregneten Herbst Deutschlands zu verabschieden. Die verlorene Zeit auf dem Rathausplatz konnte jedoch direkt sinnvoll genutzt werden, sodass die Zimmerverteilung schon in Wadersloh geklärt war. Nach einem kurzen und entspannten Flug gen Süden konnten wir schließlich bei sommerlichem Wetter die Zimmer im zentralliegenden Hotel „Noto“ beziehen. Schon auf der Busfahrt vom etwas abseitsliegenden römischen Flughafen bis ins Zentrum der Stadt konnten erste Eindrücke über die Stadt gesammelt werden.

Nach einem reibungslosen Einzug konnten wir uns auf eigene Faust in Kleingruppen auf die Suche nach landestypischen kulinarischen Raffinessen machen, was sich in Rom nicht unbedingt als schwer erwies. Lediglich die Orientierung wurde für uns nicht gerade großstadterprobten Schüler unteranderem in der U-Bahn zuerst auf eine harte Probe gestellt. Beim anschließenden Treffen auf dem Piazza del Spagna und dessen berühmter Treppe schwärmte man bereits von riesigen Pizzen und leckerer Pasta. Nach einer kurzen Nacht in Rom, hieß es auch in Deutschland für die zweite Gruppe früh aufstehen. Während sich die Einen in Rom nach einem schmalen Frühstück zum ersten Highlight der Fahrt, der Mittwochsaudienz des Papstes, aufmachten, hieß es für die zweite Gruppe warten; warten auf den Flieger ins warme Italien. Nach einer ausgiebigen Mittagspause traf man sich an der Basilika Santa Maria degli Angeli um diese zu besichtigen. Zeitgleich fand die zweite Reisegruppe ihr Ziel, das Hotel Noto, wo schließlich beinahe eine gesamte Etage von unserer Stufe bewohnt wurde. Nach der Besichtigung der beeindruckenden Kirche stießen die Gruppen im Hotel aufeinander und dem ersten gemeinsamen Abend in der Großgruppe stand nichts mehr im Wege. Wie auch in einigen Vorjahren üblich fanden wir erneut den Weg zur Spanischen Treppe, die an den nächsten Abenden noch einige Überraschungen für uns bereit halten sollte.
Beim Programm des nächsten Tages erhielten Frau Düppengießer, Herr McGready und der Rom-Experte Herr Schinnen durch die am Vorabend eingetroffenen Betreuer der zweiten Gruppe Herrn Thaldorf, Herrn Ringel sowie Frau Stratmann Unterstützung. Ab hier sollten wir die folgenden Tage zusammen erleben.

Am Folgetag stand ein langer Spaziergang in der großen Gruppe durch die Innenstadt an. Nachdem wir unteranderem eine Papstkirche, die Santa Maria Maggiore, sahen und den Piazza del Popolo von einem beeindruckenden Hochgarten bestaunen durften, bot sich uns zum ersten Mal der Anblick der Spanischen Treppe am helllichten Tage. Eine der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten Roms blieb uns leider durch ein Metallgerüst verborgen. Die Restauration des Trevi-Brunnens wird erst im Jahre 2016 fertiggestellt sein.

Der Freitag sollte einer der beeindrucktesten Tage der Fahrt werden. Vorbei am Forum Boarium und dem Circus Maximum, wanderten wir zu einem der sieben charakteristischen Hügeln Roms, dem Aventin. Für das im Park auf dem Hügel stattfindende Picknick hatten wir schon am frühen Morgen die Gelegenheit uns auf einem typisch italienischen Wochenmarkt umzusehen und schmackhafte Besorgungen für das gemeinsame Essen zu besorgen. Leider gelangte die Information nicht zu allen Schülern durch, weswegen einige mit knurrendem Magen im Park verharrten mussten. Doch auch der Hunger konnte die Stimmung nicht wirklich trüben, denn der folgende Besuch im Petersdom, und vor allem der Blick von der Kuppel über die gesamte Stadt, überwältigte auch die letzten Kritiker. Am Abend hatten einige Schüler eine geniale Idee; man besorgte Michel S. eine Gitarre. Er schnappte sich das Instrument und unterhielt nicht nur die Stufe, die gemütlich die angestimmten Lieder sang, sondern auch sämtliche andere Touristen auf der Spanischen Treppe.
Auch ohne Führung interessant war der Gang durch das riesige Kolosseum, dem Wahrzeichen Roms. Doch nicht alles konnte an diesem Samstag harmonisch von statten gehen, spielten doch in Deutschland Schalke und Dortmund im Ruhrpott-Derby gegeneinander, was einige Gemüter erhitzte und die Stufe spaltete. Dieser Zustand hielt jedoch nicht lange, denn bereits am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen.

Die erste Gruppe machte sich auf den Weg nach Assisi, der Heimat des heiligen Franziskus, unseres Schulschutzpatrons. Während die zweite Gruppe noch in Rom nach einigen Komplikationen mit Bus bzw. Busfahrer schließlich teilweise laufend an ihr Ziel, den Callixtus-Katakomben, ankamen, staunte die erste Gruppe beim Anblick des kleinen Bergdorfs und ihres Hotels nicht schlecht. Es bot sich am Nachmittag die Möglichkeit, Assisi zu erkunden und dessen beeindruckenden Bauten, Gassen und vor allem die Landschaft zu bewundern.  Am nächsten Tag war für die Einen die Reise nach einer abschließenden Führung durch die Grabkirche des Franziskus, Santa Francesco, bereits zu Ende. Als sie sich bereits auf dem Heimweg zurück nach Rom zum Flughafen befanden, machte sich die zweite Gruppe auf den Weg zum letzten Stopp der Reise, denn auch ihnen sollte Assisi natürlich nicht vorenthalten bleiben. Da eine Führung ausfiel, konnte sie sich nach der längeren Busfahrt stärken bis es auch für sie zur Führung in die Grabkirche ging. Das Hotel bot viele Freiheiten; vielleicht zu viele, da die Nacht vor allem für die Lehrer sehr kurz ausfiel.

Vom sonnigen Italien ging es nun zurück ins kalte Deutschland. Auch wenn die sechstägige Reise, welche nach den Tagen religiöser Orientierung, die zweite gemeinsame und ereignisreiche Fahrt unserer Stufe war, wurde die Sehnsucht nach einem verlängerten Aufenthalt durch die bevorstehenden Ferien gemildert. Mit dem Verlassen des Busses auf dem Rathausplatz wurde uns jedoch klar, dass die seit der Sexta erwartete Abschlussfahrt nun hinter und lag und das Abitur zum greifen nah ist; jetzt wird es ernst.