Junge Musiker begeisterten beim Sommerkonzert des Johanneums

Zahlreiche Mitwirkende der Unter- , Mittel- und Oberstufe hatten Eltern, Geschwister und Musikinteressierte in die Aula gelockt und zeigten dort ihr musikalisches Können und Feingefühl. 

Chor, Klassen der Unterstufe und das Orchester eröffneten das Konzert mit „Adiemus“ von Karl Jenkins. Es folgte eine Abfolge verschiedener Stilrichtungen, von Klassik über Pop bis Rock, sodass auch das Publikum die Gelegenheit hatte bei „Another brick in the wall“ von Pink Floyd mitzusingen.

Ob aus Orchester, Chor, Band oder den Profilkursen Musik, als Solisten oder als Dirigentin, die Schülerinnen und Schüler präsentieren mit Leidenschaft und Engagement ihr Sommerkonzert, auf das sie sich während einer mehrtägigen Chor- und Orchesterfahrt in der JH Hardehausen vorbereitet hatten. 

 

Musiktage Hardehausen 2018

SängerInnen und InstrumentalistInnen des Johanneum am Katholikentag: Mittendrin

Wenn schon die Generalprobe überfüllt ist und für das eigentliche Konzert mehr als hundert Menschen anstehen, dann weiß man: Da scheint sich etwas ganz Besonderes zu ereignen! Ca. 200 SchülerInnen verschiedener Schulen des Bistums Münster, unter ihnen SchülerInnen unserer Schule, gestalteten am Freitag, dem 11. Mai 2018, das Chorchester-Konzert „Friede auf Erden: Dona nobis Pacem!" in der St. Lamberti-Kirche in Münster.

 

Das Programm (bitte hier klicken) war höchst anspruchsvoll: Von Montag bis Mittwoch (07.-09.Mai 2018.) reisten die MusikerInnen zur Jugendburg (Gemen), probten dort mit allen TeilnehmerInnen der anderen Schulen von morgens bis abends, um sich aufeinander einzustellen und das Beste aus sich herauszuholen.

Und das gelang auf beeindruckende Weise! Chor und Orchester brachten Friedensmusik aus verschiedensten Zeiten und Kulturen zu Gehör, die unter die Haut ging. Man kann es nicht besser ausdrücken als die Zuschrift, die unsere Musiklehrer erreichte: „Herzlichen Glückwunsch zum gestrigen Konzert "Friede auf Erden" in der Lambertikirche. Das Ergebnis Eurer Arbeit war unglaublich. Es hat mich unheimlich beeindruckt, mit welcher Begeisterung und Freude die Jugendlichen Werke unterschiedlichster Stile und Schwierigkeit auf hohem Niveau musizierten - sowohl im Chor als auch im Orchester. Vom ersten Augenblick an war ich in den Bann gezogen. Macht weiter so! Eure Arbeit ist nicht umsonst.

 

Hörprobe 1

Hörprobe 2

 

Hörprobe 3

„Schneewittchen und die 7 Deppen“ - Theateraufführung der Klasse 6a am 23.01.2018

Wir, die SchülerInnen der Klasse 6a, bekamen in Musik das Thema „Musik und Bühne“, doch bevor wir uns für ein Theaterstück entschieden, machten wir uns Gedanken darüber, was alles für verschiedene Berufe dafür gebraucht werden. Wir gestalteten in 2-er Gruppen Plakate über verschiedene Berufe (z.B. Bühnenbauer, Techniker, Musiker, ..) und stellten sie uns gegenseitig vor. Danach überlegten wir uns ein Theaterstück. Wir waren alle sehr von Schneewittchen und die 7 Zwerge überzeugt, doch irgendwas fehlte. Da bildeten wir kleine Gruppen und überlegte. Eine Gruppe hatte die zündende Idee: „Wir schreiben es um und machen daraus Schneewittchen und die 7 Deppen!“. In der nächsten Musikstunde überlegten wir uns einzelne Szenen und schrieben unser eigenes Libretto (Drehbuch). Nach der Rollenverteilung finden wir sofort an tüchtig zu üben, machten Fotos für ein paar Szenen, übten Tanzchoreographien ein , überlegten uns Kostüme und bauten nach und nach das Bühnenbild zusammen. Wir trafen uns auch nochmal an einem Samstag in der Schule für die Generalprobe auf der Bühne. Ein paar Tage später war es auch schon so weit: Der Auftritt stand vor der Tür- Ziemlich aufgeregt meisterten wir zuerst morgens vor der 5a, 5b, 5c, 7c und noch anderen Klassen und Schülern unserer Schule unseren ersten Auftritt. Zuerst sagte Frau Mackel (die Regie) ein paar Worte und schon begann es. Als Ouvertüre wollten wir den typischen Apple-Klingelton versenden. Es gab aber nicht nur normale Instrumente wie Flöte, Gitarre und Klavier, sondern wir hatten auch Boomwhackers.

In der ersten Szene kam es zu einem Streit von Mary (Schneewittchen) und Kai, ihrem Freund. Bei dem streit kam es zur Trennung. Im Park traf Mary eine Gruppe rappender Freunde (die Deppen) und verliebte sich sofort in Gerry (den Oberdeppen). Kais neue Freundin wurde Rebekka. Kai fragte sein Handy, ob er die schönste Freundin habe, doch leider war es Mary mit gerry. Also versuchte Kai Mary immer wieder umzubringen, aber zum Glück konnten die Deppen sie immer wieder retten. Am Ende beschlossen Mary und die 7 Deppen nach Hawaii auszuwandern aus Sicherheitsgründen für Mary. Voller Freude tanzten wir am Ende alle zusammen unseren selbst ausgedachten Klassentanz.

Am Abend gab es dann noch eine Vorführung vor unseren Eltern, Omas, Opas oder wer sonst noch kommen wollte, weil er unsere Plakate gesehen hatte, die wir in unserer Schule und in den umliegenden Orten aufgehängt hatten.

Adventskonzert 2017

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"Macht hoch die Tür"

Adventskonzert 2017

Unter dem Thema „Macht hoch die Tür“ fand das diesjährige Adventskonzert des Gymnasiums Johanneum und musikalischer Gruppen der katholischen Pfarrei St. Margareta sowie des Collegiums Musicum in der Pfarrkirche St. Margareta statt – ein musikalischer Höhepunkt im Advent für ganz Wadersloh und Umgebung.

Die Zuhörer strömten schon früh zur Kirche und manch einer fand am Ort des Geschehens leider keinen Sitzplatz mehr.

Die verschiedenen Gruppen boten eine ausgiebige und abwechslungsreiche Bandbreite stimmungsvoller Musik denn Telemann, Bach und Händel standen ebenso auf dem Programm  wie moderne Stücke und Lieder, die an dieser Stelle gar nicht alle erwähnt werden können.

Beispielsweise eröffnete eine festliche Kantate unter der Leitung der Kirchenmusikerin Dr. Elena Potthast-Borisovets das Konzert. Dem folgte eine Trisonate in B-Dur, die von Hannah Mörchen (Oboe) und Katharina Suglobina (Violine) als Solisten virtuos vorgetragen wurde.

Auch die Schülerinnen und Schüler des Profilkurses Musik (Jahrgangsstufe 5) zeigten voller Stolz und ausgiebiger Spielfreude, was sie in ihrem ersten Konzert als ausführende Instrumentalisten zu bieten haben.

Ebenso brachte der Profilkurs der Jahrgangsstufe 6  seine einstudierten Lieder zu Gehör.   Die Solo-Beiträge zu „Maria durch ein Dornwald ging“ wurden gefühlvoll von Bentja Kammermann, Esther Rowny, Lea Magalas und Miriam Ramesohl gesungen und diese ernteten viel Applaus von den Zuhörern. Beide Profilkurse und das sehr differenziert aufspielende Schulorchester wurden souverän von Martin Grosse Hundrup dirigiert. Auch der Schulchor (Leitung Guido Geimer) der Elternchor (Leitung Christine Mackel) sowie der Jugendchor und die Choralschola der Kantorei glänzten mit abwechslungsreichen und wohlklingenden Beiträgen.

Die besonders ausgefallene Akustik der Kirche nutzte ein Sextett des Schulorchesters (Tabea Essel, Felix Hoffmann, Raphael Krismann, Julia Schellenberg, Dahlia Arora, und Carolina Holzer) die  das berühmte „Air in G“ von Johann Sebastian Bach am Taufbrunnen im hinteren Portal des Hauptkirchenganges erklingen ließ.

Schulleiter Hans-Jürgen Lang betonte in seiner Ansprache, dass das Konzert zeige, dass am Johanneum von der Klasse 5 bis über das  Abitur hinaus eine musikalische Gemeinschaft gewachsen sei, denn Ehemalige und Eltern hatten sich auch musikalisch engagiert, um dieses besondere Konzert mit der katholischen Gemeinde St. Margareta vorzubereiten.

Impulse von Pastor Frank Weilke, Guido Geimer und zwei  Oberstufenschülern erinnerten daran, dass die Menschen auch ihre Tore – ihre Herzen und ihren Geist - gerade im Advent für ihre Mitmenschen, das Göttliche und eine auf  Frieden ausgerichtete Lebenshaltung öffnen mögen.

Diese sehr gelungene und niveauvolle musikalische Kooperation von Kirchengemeinde, Collegium Musicum und dem Johanneum verdient es, weitergeführt zu werden.

Frühjahrskonzert: Die Mischung macht´s!

... so auch das Programm des am Sonntag, den 02. April 2017 in der Aula erklingenden Programms unserer musikalischen Schülerinnen und Schüler. 

Gleichwie die Sonne durch das bunte Fensterwerk unserer Aula um 17.00 Uhr schien, so bunt stellten vereinzelte Solosängerinnen und -sänger, der 5er ProMu, das Orchester, der Schulchor und eine für das Konzert gegründete Projektband, ihre musikalische Kreativität auf einer neuen Ebene vor. 

Man bediente sich hierzu einer Prise Filmmusik (Orchester), würzte diese mit feinen Balladen (Solobeiträge), gab ein paar Popsongs aus den Charts in einem Orchestergewand hinzu, reichte es mit Chormusik zu einem eigens produzierten Musikvideo synchron an und lies es abschließend gemeinsam von Chor und Orchester abschmecken. Ergebnis: Ein musikalischer Leckerbissen für jung und alt. 

Nicht nur die Vorspeise des ProMus konnte sich sehen lassen, auch der musikalische Dessertteller wurde mit einer Galliarde von Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 5a fein angereichert.

Zwischen den einzelnen Gängen wurden u.a. Beiträge aus Literatur (Haikus des Literaturkurses der EP) und Situationen aus dem Alltag der drei Musiklehrer (Frau Mackel, Herr Geimer und Herr Große Hundrup) vorgestellt, die ebenfalls zur Unterhaltung beitrugen.

Um die gesamten musikalischen „Köstlichkeiten“ vorzubereiten, probten der Chor und das Orchester vom 27.03. - 30.03. im Jugendhaus Hardehausen (Kreis Höxter). Das Ergebnis konnte sich hören -  ja sogar - sehen lassen. 

Möge es auch im nächsten Jahr ein so tolles musikalisches Programm geben. 

SchülerInnen laden zu einem bunten musikalischen Programm ein
Die verschiedenen Ensembles unserer Schule präsentieren am 02. April um 17.00 Uhr in der Aula ihr musikalisches und kreatives Können und laden hierzu herzlichst ein. Nach langer Vorbereitung und intensiver Probentage in Hardehausen bringen der Schulchor und das -orchester Musik aus Klassik, Film und Charts zu Gehör. Sowohl die jungen Sprösslinge des Profilkurses Musik als auch gesonderte Solo-Beiträge ausgewählter Schülerinnen und Schüler werden dabei nicht zu kurz kommen. 

Musikfahrt ins Jugendhaus Hardehausen

Endlich war sie da – die lang ersehnte Fahrt in das Jugendhaus Hardehausen. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich Schüler, Eltern und Lehrer vor dem Altbau, um den Bus mit zahlreichen Koffern und Instrumenten zu beladen. Ein letzter Gruß und los geht’s.

Angekommen in Hardehausen wurde das komplette Bernardhaus mit seinen Einzel- und Gruppenzimmern  und seinen schönen Gruppenräumen von der 66köpfigen Musikerschaft des Johanneums in Beschlag genommen. Wir waren begeistert. Inmitten der weitläufigen ehemaligen Klosteranlage ein komplettes Haus nur für uns zu haben, war ein großer Luxus.

Die Jungs und Mädels aus dem Orchester hatten innerhalb von nur einer Stunde ihren Proberaum so hergerichtet, dass die ersten Töne gespielt werden konnten. Die  Projektband stimmte die ersten Sounds an und der Chor bereitete sich auf die Filmaufnahmen vor. Hierzu wurde die Location nach guten Drehplätzen durchforstet, der einstudierte Tanz wiederholt  und genaue Absprachen, wo wer wann steht, waren unumgänglich.

Nach dieser ersten intensiven Einheit ging es um 18 Uhr zum Abendessen ins Haupthaus. Anhand der ersten Speisen ahnten wir, dass dies sehr leckere und abwechslungsreiche Tage werden würden. Köstliche Speisen, tolle Desserts und Getränke, Salattheke und Obst in allen Varianten ließen die Schüler- und Lehrerherzen höher schlagen. 

Nach dem Essen ging es ab in die Turnhalle. Manche entschieden sich für die Kletterwand, andere wählten die Völkerballvariante. Hier zeigte ein Mitglied der Perkussionsinstrumente, was wahre Geschmeidigkeit und Ausdauer bedeuten. Er erreichte, dass die gegnerische Mannschaft schier verzweifelte, denn er war kaum zu treffen, fing immer wieder Bälle ab und bewahrte so seine Mannschaft vor einem allzu schnellen Verlust des Spieles. Bewundernswert.

Der nächste Tag wurde wieder durch drei intensive Probeblöcke gestaltet. Zudem hatte der Chor nun seinen Filmdrehtag – eine spannende Sache in Kooperation mit einer hochprofessionellen Firma  beusker.com. Es ist immer noch unfassbar, zu welch tollem Ergebnis der Blick des Profis, das Equipment inkl. Filmdrohne und die  anschließende gründliche Schnitt-Nachbearbeitung im richtigen Timing führte. Unsere Laienschauspieler waren begeistert, aber auch durchaus müde nach dem Tanznachmittag im Freien. 

Am Abend hatten wir das Schwimmbad gemietet. Hier wurde wild  geplanscht, Wasserball gespielt oder ausdauernd geschwommen. Alle hatten ihren Spaß.

Am dritten Tag wurde es schließlich ernst. Der letzte Probentag sollte mit einem Vorspielabend enden und damit war der Ehrgeiz innerhalb der einzelnen Formationen geweckt. Jeder wollte am Abend gut dastehen und somit ging es in die letzten Probedetails. Interessant war für mich ein kurzer Gang auf dem Flur, der beide Trakte trennte. Von rechts erscholl dabei das wunderbar ruhige  „Air“ von J.S. Bach  in einem sehr interessanten Orchesterarrangement. Zeitgleich – jedoch mit etwas mehr Dezibel – erscholl von links „Smells like teen spirit“ der Rockband Nirvana. Zudem war der Schulchor grade mit der Mehrstimmigkeit von „Hold back the river“ beschäftigt. Eine musikalisch interessante Mischung der unterschiedlichsten Genre, die sich dann am Abend fortsetzte. 

In der einstündigen Mittagspause lud die Wiese vor dem Bernardhaus immer wieder zum Frisbeespiel ein. Andere zog es in die obere Etage des Kornhauses. Hier wurde an den Tischtennisplatten um jeden Ball gekämpft. 

Endlich war es dann am Abend soweit. Alle mussten vorspielen und vorsingen und sich der Kritik der jeweiligen Zuhörer stellen. Es gab intensive Diskussionen, Anregungen zur Verbesserung, viel Lob und Tipps in Detailfragen, die sich Schüler und die Ensembleleiter zu Herzen nahmen. Auch konnten wir zum ersten Mal hören, wie das eigene Orchesterarrangement und das eigene Chorarrangement von „Hold back the river“ im gemeinsamen Zusammenspiel überhaupt erklingen. Hieran wurde noch im Detail gearbeitet und dann klang der anstrengende Tag gemütlich auf den Zimmern und Fluren aus. Manche schauten sich im Bandraum einen Film an.

 

Vor unserer Abreise am Donnerstag wurde Bilanz gezogen. Einhellig wurde von Orchester, Band und Chor die Unternehmung gelobt. Einmal länger am Stück proben, auch mal Zeit für schwierige musikalische Probleme haben und intensiv an den eigenen Schwächen gearbeitet zu haben, war für viele Teilnehmer der Fahrt eine wichtige Erfahrung. Alle Ensembles erlebten eine Entwicklung und einen bedeutenden Fortschritt im Zusammenspiel. Es hat sich gelohnt und einstimmig wurde sich dafür ausgesprochen, diese Fahrt wieder an denselben Ort im nächsten Jahr zu unternehmen. Wir freuen uns schon drauf. Ihr seid eine tolle Truppe und wir haben sehr gerne mit euch gearbeitet und die Freizeit geteilt.

SchülerInnen der 6. Klasse bringen Unterrichtsprojekt auf die Bühne

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a  präsentierten den Wadersloher Grundschulkindern der 3. und 4. Klassen ihr Ergebnis aus dem Musikunterricht zum Thema „Musik und Theater“ am Beispiel der Oper Hänsel und Gretel (E. Humperdinck). Hierfür konzipierten die Schülerinnen und Schüler, angelehnt an das Originallibretto, eine abgewandelte Form der Handlung und würzten diese mit frei ausgewählten musikalischen Werken Humperdincks. So erklang direkt im ersten Akt die heitere Melodie aus „Suse, liebe Suse“, welche von Hänsel und Gretel im stillen Kämmerlein beim Binden der Besen musiziert wurde. Ohne jegliche Vorahnung wurden jedoch Hänsel und Gretel von ihren Eltern im Wald ausgesetzt und nun auf sich allein gestellt.

Das berühmte musikalische Motiv aus „Der Abendsegen“ schlich sich dabei immer wieder durch die einzelnen Akte und fand seinen Höhepunkt in der musikalischen Darstellung der 14 Engel, die sich singend und schutzbringend um Hänsel und Gretel positionierten. 

Auf der verzweifelten Suche nach Essen und Trinken, stießen Hänsel und Gretel auf angsteinflößende Nebelgestalten und fanden letztlich Zuflucht bei der bösen Hexe die jedoch alles andere als etwas Gutes im Schilde führte. 

Geschickt überlistete Gretel die böse Hexe und konnte mit ihrem  Bruder das Hexenhaus fluchtartig verlassen. Voller Freude tanzten und sangen diese das Lied „Brüderchen, komm tanz mit mir!“ und fanden zugleich den Weg nach Hause zurück. Hänsel und Gretels Eltern staunten ihren Augen nicht und waren überaus froh, dass sich alles zum Guten gewendet hatte und sangen gemeinsam mit allen Akteuren zum Abschluss „Wenn die Not auf´s Höchste steigt, Gott der Herr sich gnädig zeigt.“ 

So verließen die Schülerinnen und Schüler erfolgreich die Bühne und durften sich nach der Präsentation ihres Ergebnisses über positive Rückmeldungen freuen. 

Besinnliche Klänge im Advent erfüllen die Aula beim Adventskonzert 2016

„Macht hoch die Tür...“ – zu einer besinnlichen musikalischen Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit hatten unsere Schülerinnen und Schüler am dritten Adventssontag in die Aula eingeladen. Dort brachten die einzelnen Ensembles und Solo-KünstlerInnen (u.a. Lisanne Güth und Julian Günnesdogan) des Johanneum ihr musikalisches Können zu Gehör. Das Programm des Konzertes, welches von der Fachschaft Musik gestaltet wurde, versprach eine spezielle Auswahl bestimmter Advents- und Weihnachtslieder. 

Neben dem ersten Auftritt des neu formierten Schülerchores unter der Leitung von Guido Geimer, präsentierte sich erstmalig auch der Profilkurs Musik der Jahrgangsstufe 5, die mit Schülerinnen und Schülern aus den umliegenden Grundschulen gemeinsam musizierten. 

Die traditionelle Elternchorarbeit am Johanneum übernahm unsere neue Kollegin Christine Mackel und machte die Sängerinnen und Sänger neben der deutsch-englischen Chormusik, auch mit russicher Adventsmusik vertraut.

Besinnliche und geistliche Worte flossen in das Programm mit ein und ließen neben den Klängen des großen Schulorchesters unter der Leitung von Martin Große Hundrup, manche ZuhörerInnen für eine kurze Weile den Alltag vergessen.

Das Adventskonzert 2016 im Film

Wir machen Musik!

Am Donnerstag, den 07.07.2016 laden die Musiklehrer, Schülerinnen und Schüler des Schulorchesters und der Musik-Kurse um 18.00 Uhr zum diesjährigen Sommerkonzert ein. In einem vielfältigen Programm erhalten die Zuhörer einen Einblick in verschiedene Epochen und Bereiche der Musik.
Neben reinen Instrumentalwerken und abwechslungsreichen Solo-Performances von SchülerInnen der Unter- und Mittelstufe, präsentieren einzelne Musikkurse der Jahrgangsstufen 7, 9, EP und Q1 vor allem ihre eigenen selbstkomponierten Werke. Dabei wird ein Bogen von hauseigenen Blueskompositionen über Minimal Music (z.B. Philip Glass) bis hin zu neuen modernen Klangexperimenten á la BlueManGroup, gespannt. 
Das Orchester des Johanneums, welches im Sinne Christoph Heins seit September 2015 weitergeführt wird und immer montags in der 8. und 9. Schulstunde fleißig in einer neuen Besetzung probt, wird erstmalig unter der Leitung von Musiklehrer Martin Thorwesten dirigiert, der „das gemeinsame Musizieren außerhalb des Einzelinstrumentalunterrichts besonders fördern und den SchülerInnen nahebringen“ möchte.
 - Der Eintritt ist frei -

Mehrgenerationen-Chor unter der Leitung von Raúl José Huesca-Valverde begeisterte das Publikum

Raúl Huesca-Valverde stellte am 14.02.2016 im Johanneum ein buntes und Lebensfreude ausstrahlendes Programm unter dem Titel „Mit Musik Brücken bauen…!“ vor. Raúl Huesca-Valverde und sein Mehrgenerationen-Chor versprühten vom ersten Lied an eine unglaubliche Freude an der Musik, gepaart mit musikalischem Können und Engagement und der Fähigkeit das Publikum mitzunehmen auf einer Fahrt durch verschiedene Länder und Kontinente.

So ließ der junge Dirigent, der auch den Chor am Klavier begleitete, sowohl afrikanische als auch neue englische Chormusik in der bis unter die Decke gefüllte Aula erklingen. Unter anderem wurden Werke des zeitgenössischen Komponisten John Rutter sowie auch von Lorenz Meierhofer vorgestellt, welche die Sängerinnen und Sänger mit voller Freude und Authentizität den Zuhörern übermittelten. Als diese dann auch noch aktiv in das Konzert in Form eines Percussion-Wechselspiels eingebunden wurden, sprang der Funke des afrikanischen Trommel-Gefühls auf alle über. Als Solisten bereicherten außerdem Frauke Hille (Alt), Ruth Wegener (Querflöte) sowie Wilfried Thorwesten (Klavier) die musikalische Darbietung.

Nach dem Konzert waren Standing Ovations selbstverständlich und die Musiker bedankten sich beim Publikum mit zwei Zugaben.

Es ist Raúl Huesca-Valverde in vielerlei Hinsicht gelungen Brücken zu bauen: So entstanden im Laufe des Projekts sowie während des Konzerts Brücken zwischen den Chormitgliedern, dem Chor und der Musik sowie dem Chor, der Musik und dem Publikum.

Helmut Gellermann, Vorsitzender des Vereins der Ehemaligen, überreichte dem jungen Dirigenten im Namen des Vereins einen Geldpreis für sein musikalisches Engagement. Denn zu diesem unvergesslichen Konzert gehörten zahlreiche Proben, die sich über ein halbes Jahr erstreckten, in denen Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsam musizierten, aber auch die Chance erhielten sich musikalisch weiterzuentwickeln und zu entdecken.

Daniel Westhues überreichte seinem Mitschüler im Namen des Mehrgenerationen-Chores einen Dirigentenstab mit symbolischem Charakter. Möge Raúl Huesca-Valverde weiterhin viel Freude an der Musik haben und diese Freude auch in Zukunft an seine Musiker sowie das Publikum weitergeben.

Adventskonzert 2014

Frühlingskonzert 2014

Das 19. Frühlingskonzert machte seinem Name alle Ehre: Draußen sonniges Frühlingswetter, die Aula bis auf den letzten (Steh-)platz besetzt und 13 Musikgruppen und Solisten, die mit ihrem abwechslungsreichen Programm aus 20 Beiträgen die Zuhörer von Anfang an in ihren Bann zogen.

Schülerinnen der Q1/Q2 eröffneten die Veranstaltung mit einer Modern Dance – Darbietung unter der Leitung von Frau Studinski. Für die Tanzdarbietung wurde die ganze Breite der Aula genutzt und das Publikum lies sich von der tollen Choreografie begeistern.

Die jungen Musiker des Johanneum boten ein buntes, anspruchsvolles Programm aus Pop und Klassik

Die Sextaner überraschten zu Beginn mit einer "Wall of Sound". Sie interpretierten Lieder von Adel Tawil gemeinsam mit einer sehr präzisen Begleitband, in der der 10jährige Jan Luca als Drummer am Schlagzeug mitwirkte.

Herausragend waren die Solisten Katharina Althen am Synthesizer sowie Vincent Hagedorn am Klavier. In die Zeit der Vorklassik wurde der Zuhörer beim Solfeggio von Ch.P. E, Bach zurückversetzt. Hierzu hatte Katharina Althen extra einen Cembalosound auf dem Synthesizer programmiert. Vincent Hagedorn aus der Klasse 7 trug ein klaviertechnisch sehr anspruchsvolles Werk (Allegro Barbaro) vor. Meisterhaft gelangen ihm virtuose Passagen, beidhändige Oktavsprünge und komplexe rhythmische Strukturen.

Die Chöre von Frau Schröer begeisterten ebenso das Publikum wie verschiedene Ensembles aus Streichern und Blechbläsern.

Besondere rhythmische Raffinesse verlangte das Stück Harbor von Vienna Teng. Ausgewählte Musiker des Johanneum meisterten die ständig wechselnden Taktarten der ehemaligen Informatikerin hervorragend. Aus dem Ungewissen und Unbekannten der Rhythmik wurde dem Hörer der Rückhalt eines "sicheren Hafens" dargeboten.

Aber auch Lehrer waren musikalisch im Einsatz: Frau Kruse und Herr Deußen überraschten das Publikum mit einem Lied aus dem Musical Rapunzel, das sie im Duett sangen.

Das Schulorchester aus Schülern und Ehemaligen unter der Leitung von Herrn Hein spielte unter anderem California Dreaming und beendete das Konzert mit einer Zugabe, beflügelt durch den anhaltenden Applaus des Publikums.

Für Herrn Hein war es das letzte Frühlingskonzert als aktiver Lehrer, da er im Laufe des kommenden Schuljahres nach 36 Jahren musikalischen Engagements in den Ruhestand gehen wird.

Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Geimer für die Organisation dieses herausragenden musikalischen Ereignisses, das aus diesem letzten Sonntag im März etwas ganz Besonderes machte.

 


Adventskonzert 2013

Traditionell lauschten zahlreiche Zuhörer am 3. Adventssonntag in der Abteikirche in Liesborn den vorweihnachtlichen Klängen, die von vielen verschiedenen Mitgliedern der Schulgemeinschaft dargebracht wurden.

In der Glocke vom 16.12.2013 liest man dazu:

Publikum singt Weihnachtsklassiker mit

Wadersloh (LuB) - Unter dem Motto „Heller Stern in dunkler Nacht“ fand am Sonntag das alljährliche Adventskonzert des Gymnasiums Johanneum statt. Die Liesborner Abteikirche bot das richtige Ambiente für ein gelungenes Konzert in der Vorweihnachtszeit.

Neben dem Elternchor, der seit 30 Jahren vom Männergesangsverein Liesborn unterstützt wird, traten zahlreiche Schülergruppen, Chöre und natürlich auch der Projektkursus Musik auf. Zur Eröffnung sang Lehrerin Saskia Kruse ein Solo. Sie ist ebenso Mitglied im Elternchor wie Schulleiter Hans-Jürgen Lang.

Unter der Leitung von Christoph Hein hatte der Chor sechs bis acht Wochen vor dem Konzert angefangen zu proben. Auch das Publikum hatte die Chance, das Adventskonzert musikalisch mitzugestalten.

Ausdrücklich waren alle Gäste eingeladen, Klassiker wie „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Macht hoch die Tür“ oder „Stern über Bethlehem“ unter Begleitung des Schulorchesters mitzusingen. Das Orchester, in dem sich in diesem Jahr junge Schüler einfanden, wurde durch erfahrene Musikanten unterstützt. So wurde es ein gelungener musikalischer Abend in der Abteikirche. Die jungen Talente das Publikum in ihren Bann.

Martina Schröer trat mit ihren mittlerweile drei Chören, die sie am Johanneum leitet, auf. Vorgetragen wurden auch modernere Lieder, die die Zuhörer in weihnachtliche Stimmung versetzten. Besonders der Mittelstufenchor war breit aufgestellt.

Zum Abschluss des Konzerts bedankte sich der Schulleiter Hans-Jürgen Lang bei allen Beteiligten, dass das Konzert reibungslos stattfinden konnte. Ganz besonderen Dank widmete er Christoph Hein, der zum vorletzten Mal die Leitung des Konzerts übernommen hatte.

Frühlingskonzert 2013

Lange genug war es jetzt kalt. Seit Mitte Dezember lag immer wieder Schnee. Jetzt sehnen wir uns alle nach der Sonne, nach Wärme und nach den ersten blühenden Blumen. 

Musikalisch wurde das Johanneum am Sonntag, dem 17.03.2013, auf den Frühling eingestimmt. Ob gesanglich oder instrumental, die Palette der Darbietungen war sehr breit gefächert.

Die jüngsten Musiker unserer Schule, das Orchester der 5. Klässler, hatten ihren ersten großen Auftritt. Seit September lernen die Schülerinnen und Schüler ihr neues Instrument kennen und lieben und jetzt zeigten sie, was sie in dieser kurzen Zeit bereits Erstaunliches gelernt haben.

Desweiteren wurde das Programm unter anderem vom Palaststundenchor, der Schulband, dem Chor der Jahrgangsstufe EP, einigen Solokünstlern und dem Schulorchester gestaltet. Dabei reichte das Repertoire von Klassik bis Pop.