Schüleraustauch Gymnasium Johanneum Wadersloh - Gymnasium Nowe Skalmierzyce (Polen)

zu Gast in Wadersloh 2018

Am 05.10.18 kamen unsere polnischen Austauschschüler um ca. 18:30 Uhr an. Alle Teilnehmer dieses Austausches waren ziemlich nervös und warteten gespannt auf den Bus mit unseren Gästen. Als diese schließlich ankamen umarmten sich alle herzlich und wir fuhren ziemlich zügig nach Hause. Am nächsten Tag versammelten wir uns alle um 7:30 auf dem Rathausplatz und unterhielten uns über die gestrigen Geschehnisse. Als der Bus uns abholte fuhren wir nach Warstein um die Bildsteinhöhle zu besichtigen. Dazu wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Führung war auf deutsch, die andere an der unsere Austauschschüler teilnahmen nicht. Anschließend waren wir bei der Fütterung der fünf Lüchse der Anlage dabei. Nach diesen tollen Erlebnis fuhren wir weiter mit dem Bus an die Möhne zum Erlebnis-Golf. Wir wurden durch Zufall in verschiedene Gruppen eingeteilt in denen wir dann zusammen an den jeweiligen Stationen Golf spielten. Dies war sehr lustig und wir verstanden uns gut mit unseren Gästen. Sonntag gab es kein Programm mit den anderen Teilnehmern des Austausches aber viele trafen sich trotzdem und unternahmen etwas zusammen. Am Montag erschienen alle um 7:30 in der Aula unserer Schule. Anschließend teilten wir uns alle selbst in kleine Gruppen ein, in denen wir an den restlichen Tagen gemeinsam Power Point Präsentationen gestalteten. Nach dem dies geschah Wurden wir von dem Bus abgeholt und fuhren nach Münster. Dort war Shopping angesagt und wir zogen in Kleingruppen durch Münster um einzukaufen. Dann nach waren wir alle ziemlich erschöpft und fuhren wieder nach Wadersloh. 

Am Abend trafen sich die meisten noch um etwas gemeinsam zu unternehmen. Am Dienstag erschienen wir alle mit gepackten Sachen an unserer Schule. Der Bus brachte uns nach einer Langen Fahrt zum Haus der deutschen Geschichte in Bonn, wo wir an unseren Präsentationen arbeiteten. Nach diesem tollen Ausflug durften wir noch in die Stadt zum Einkaufen, wonach wir zu dem Restaurant von Frau Studinski´s Tante fuhren um dort gemeinsam Abend zu essen welches uns allen sehr schmeckte. Dann  brachte uns der Bus in unsere Unterkunft: das Base Camp in Bonn. Dort übernachteten die Schüler in Waggons von zwei Zügen und die Lehrer in kleinen Wohlwagen die alle in einer großen Halle standen. Vor dem schlafen gehen unternahmen wir aber noch viel gemeinsam mit unseren Austauschschülern. Jeder verstand sich mit allen gut. Am nächsten Morgen

aßen wir gemeinsam unser Frühstück und brachen dann zu einer Fahrt in die Gedachtnisstelle der ehemaligen Synagoge von Bonn auf wo wir mit unseren Austauschschülern viel über den zweiten Weltkrieg erfuhren. Leider mussten wir dann Bonn auch schon wieder verlassen. Als wir am nächsten Morgen wieder in der schule erschienen, stellten wir unsere Prästentationen fertig und stellten sie dann der achten Stufe vor. Am Abend versammelten wir uns erneut zu einer Abschlussparty an der wir gemeinsam tanzten und sangen. Leider mussten wir am nächsten Morgen unsere Austauschschüler wieder verabschieden. Diese fuhren um 6:30 Uhr wieder zurück nach Polen. Die Trauer war groß als der Bus vom Parkplatz des Rathauses runter fuhr.  Insgesamt hatten wir alle viel Spaß und freuen uns im nächsten Halbjahr unsere Freunde aus Polen wieder zu sehen.

Polen 2018 - unser Reisetagebuch

Auch in diesem Jahr dürfen wir wieder die Gastfreundschaft unserer polnischen Freunde genießen. Wir möchten alle Daheimgebliebenen durch unser Reisetagebuch daran teilhaben lassen.

Exchange 2017-18 - der Film

Tag 1 - 11.05.2018

Am 11.5. morgens kurz vor sieben fanden sich die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Polenaustausches pünktlich auf dem Rathausplatz ein um ihre Reise nach Nowe Skalmierzyce anzutreten. NIcht ganz ausgeschlafen, aber unternehmungslustig wurden die Koffer im Bus verstaut, Abschied von Eltern und Geschwistern genommen und der Bus bestiegen. Der unangenehme Geruch im Bus konnte erfolgreich bekämpft werden und nach nahezu Stau freier Fahrt vorbei an Berlin, Frankfurt/Oder und Posen kamen wir um 18.15 Uhr gut gelaunt in Nowe Skalmierzyce an, wo wir bereits von allen Gastfamilien empfangen wurden. Schnell hatte sich jeder sein Gepäck und die mitgebrachten Geschenke gegriffen und war mit seinen Gastgebern in sein Zuhause für das Wochenende aufgebrochen. Morgen darf dann auch ausgeschlafen werden, das Programm geht erst gegen 12 Uhr weiter...

Tag 2 - 12.05.2018

Heute sind wir gegen Mittag nach Krosnice zu dem Naturpark „Dolina Barycz“ aufgebrochen. Dort angekommen, haben wir mit einer alten Dampflok aus dem Jahr 1907 zwei Runden durch den Park gedreht und danach gab es Würstchen vom Grill und Kuchen.

Im Anschluss stand ein Besuch in einem Aquapark auf dem Programm. In knietiefem Wasser konnte man gegeneinander die Fähigkeiten beim Handball messen oder zwei verschiedene Rutschen ausprobieren. Vor allem die Rutsche, die in einem Wasserstudel endete, fand viel Zuspruch.

Dann ging es zurück nach Nowe Skalmierzyce, wo die Jugendlichen den Abend mit privat organisierten Unternehmungen beschließen konnten.

Tag 4 - 14.05.2018

Nachdem der Sonntag in den Familien unterschiedlich verbracht wurde, startete heute die gesamte Schülergruppen gemeinsam frühmorgens um Viertel vor sechs nach Warschau. Beinahe ohne Stau gelangten wir nach 4 Stunden zum Nationalstadion, das wir besichtigen konnten. Gegen MIttag ging es dann weiter zum Museum des Warschauer Widerstandes. Da unsere Führungen erstm gegen 15 Uhr begannen, hatten wir eine gute Stunde Aufenthalt auf dem Museumsgelände, das viele Gruppen schon nutzten, um ihre Gruppenaufgabe für die Präsentation am Donnerstag zu planen und zu beginnen.

Nach der Führung durch das Museum ging es gegen 17 Uhr zu unserem Hostel, die Zimmer wurden bezogen, es schloss sich eine kurze Altstadtführung bis zu dem Restaurant an, in dem wir unser Abendessen einnahmen. Dann ging es zurück zum Hostel. Nach dem anstrengenden Tag mit vielen Eindrücken und Informationen sollten alle.jetzt gut schlafen können.

Tag 5, 15.05.2018

Heute morgen ging es zunächst mit dem Bus zu der Schloss- und Parkanlage Lazienki Królewskie, wo wir bei einem Spaziergang durch den Park viel über die Entstehung der Anlage erfuhren. Danach fuhren wir zum Kulturpalast, einem riesigen Gebäude, das in den 50er Jahren als Geschenk der Sowjetunion an Polen gebaut wurde. Wir nahmen den Fahrstuhl in das 30. Stockwerk, wo sich eine Aussichtsplattform befindet. Hier konnte man Warschau von allen Seiten von oben ausgiebig anschauen und fotografieren.

Danach gingen wir zu Fuß in die Altstadt, aßen zu Mittag und schauten die Altstadt mit den Häusern an, die nach alten Vorbildern wieder restauriert sind. 

Endlich fuhren alle mit der Straßenbahn zum Einkaufszentrum Arkadia, wo die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit hatten, das mitgebrachte Taschengeld auszugeben. Zum Abendessen gab es eine Pizza für jeden, dann kehrten alle zufrieden ins Hostel zurück.

Tag 6, 16.05.2018

Am letzten Tag in Warschau mussten wir wieder relativ früh aufstehen, da wir bereits um 7.45 Uhr das Hostel verlassen mussten. 

Der erste Programmpunkt nach dem Verladen unserer Koffer in den Bus war das Zentrum nauki Kopernik, eine interaktive naturwissenschaftliche Ausstellung. Dort bekamen wir auch ein frühes Mittagessen bevor es zum letzten Programmpunkt in Warschau, dem jüdischen Museum Polin ging. In einem zweistündigen Workshop arbeiteten hier alle zu den Themen „Entstehung von Vorurteilen“ und „Leben der polnischen Juden zwischen 1930 bis 1942“. 

Nach dem methodisch abwechslungsreichen, informativem Workshop war die Zeit in Warschau auch schon zu Ende und in strömendem Regen machten wir uns auf den Rückweg nach Nowe Skalmierzyce, das wir abends um kurz nach halb neun erreichten.

Tag 7, 17.05.2018

An unserem letzten Tag in Polen haben wir zunächst 3 Schulstunden im Gymnasium von Nowe Skalmierzyce an unseren Präsentationen zum Thema: „Teilt uns die Geschichte? Erziehung für den Frieden im Vereinigten Europa“ gearbeitet. Die Schüler waren bereits auf der Fahrt nach Warschau in gemischte Interessensgruppen eingeteilt worden, die sich arbeitsteilig mit einer der folgenden Fragen auseinander setzen und eine Präsentation dazu erarbeiten sollten:

1. Spielt die Geschichte in deinem Leben eine Rolle? Blick in die Geschichte der Beziehung zwischen Polen und Deutschland.

2. Wie wäre Warschau heute ohne Ausländer und deren Einfluss auf die Stadt?

3. Grenzen zwischen uns und deren Überwindung: Fotos mit lebenden Statuen/Momentaufnahmen

4. Typisch Deutsch, typisch Polnisch? Stereotype früher und heute.

5. Visionen für die Zukunft, damit sich die Geschichte nicht mehr wiederholt.

Nach den drei Stunden, in denen an der Endfassung der Präsentation (Film oder Powerpointpräsentation) gearbeitet wurde, stellten die Gruppen diese ihren Mitschülern und zukünftigen Teilnehmern am nächsten Austausch auf Englisch vor. Die Ergebnisse waren wirklich sehr beeindruckend und zeigten nicht nur kluge Gedanken und bemerkenswerte Fotos, sondern auch, wie viele Eindrücke die Schülerinnen und Schüler von der Fahrt mitgebracht hatten.

Nach der Präsentation waren der Nachmittag und der letzte Abend frei für private Unternehmungen.

Das Johanneum begrüßt seine polnischen Gäste 2017

Austausch mit Nowe Skalmierzyce/Polen vom 14. - 21.09. 2017

25 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Nowe Skalmierzyce besuchten das Johanneum und setzten damit den erfolgreichen Austauch mit Polen fort, der vor 8 Jahren begonnen wurde.

Nach 14-stündiger Fahrt und häufigen Staus erreichten die polnischen Schülerinnen und Schüler mit ihren 3 begleitenden Lehrerinnen müde und hungrig endlich ihren westfälischen Bestimmungsort und wurden von den wartenden Gastfamilien auf das Herzlichste begrüßt. Doch zum Ausruhen blieb nicht viel Zeit: Bereits am nächsten Tag stand die Besichtigung der "Signal-Iduna-Arena", dem Fußballstadion des BVB, an. Die Führung, die auch auf Polnisch erfolgte, zeigte deutlich, wieviele polnische Wurzeln in der Ruhrgebietsmetropole noch offen oder versteckt zutage treten. Namen wie Abramczik, Balcerzak, Kwiatkowski und Tilkowski zeugen noch deutlich von der großen polnischen Einwanderungswelle Ende des 19. Jahrhunderts, als polnische Arbeiter in den Stahlwerken und Zechen zu Tausenden arbeiteten.

Am Samstag besichtigten die deutschen und polnischen Schüler die Bilsteinhöhle in Warstein  wohnten einer Luchsfütterung bei. Es war beeindruckend zu sehen, wie hoch das größte einheimische Raubtier ansatzlos springen konnte, um an das begehrte, an einer Angel hängendeMöhnesee Stück Fleisch zu gelangen. Ein Picknick auf den Möhnesee-Terassen und eine sich anschließende Bootsfahrt auf dem Stausee sorgten für eine entspannte und fröhliche Stimmung zum Ausklang des zweiten Tages.

Der Sonntag stand den Familien zur freien Verfügung. Hier sorgten sportliche Aktivitäten wie Bowling für viel Spaß, zumal sich rasch größere Gruppen fanden, die gemeinsam etwas unternahmen. Für die Lehrkräfte stand eine Führung durch die St. Andreas-Kirche in Ostönnen auf dem Programm, wo ihnen als Kernstück auch die älteste spielbare Orgel der Welt präsentiert wurde.  Um den einzigartigen gotischen Klang dieses um 1430 gebauten Instrumentes genießen zu können, durfte einer der Wadersloher Lehrer dort auch ein Choralvorspiel von Johannes Brahms aufführen, das sich durch seinen meditativen Charakter gut in die ernsthaft-schlichte Atmosphäre der alten romanischen Dorfkirche einfügte.

Der Wochenanfang begann mit einem Empfang im Rathaus der Gemeinde Wadersloh, wo es sich Bürgermeister Christian Tegelkamp nicht nehmen ließ, die Gäste persönlich zu begrüßen und in einer Power-Point Präsentation seine Gemeinde vorzustellen. Am Ende thematisierten die deutschen und polnischen Schüler auch kontroverse Themen: Die mangelnde Bereitschaft der Republik Polen, Flüchtlinge aufzunehmen wurde ebenso diskutiert wie die von Polen an Deuschland neuerdings erhobenen Reparationsforderungen.

Einig waren sich jedoch alle, dass Schuldzuweisungen nur das gegenseitige Verhältns trügen, und dass es eigentlich nur ein gemeinsames Ziel geben könne: den Blick nach vorn in eine gemeinsame Zukunft, die geprägt ist von Vertrauen und Freundschaft.

Von Montag bis Dienstag stand gemeinsames Arbeiten in drei Projekten auf dem Programm. Das zentrale Thema lautete "Kommunikation".

Im Fach Musik bauten die Schülerinnen und Schüler in gemischt-ethnischen Gruppen "Cajon-Boxen", die oft in folkloristisch geprägten Musikstücken das Schlagzeug ersetzen. Volker Mackel übernahm die "Bauleitung" der Boxen im Werkraum des Johanneum und sorgte auch dafür, dass nach dem erfolgreichen Bau auch noch alle Finger der jungen "Holzwürmer" vorhanden waren. Musiklehrer Martin Große-Hundrup nutzte die frisch entstandenen Boxen für ein "Rhythmusseminar", in dem die jungen Percussionisten verschiedene Rhythmen einübten und Variationen ausprobieren durften.

Im Fach Kunst unter Anleitung von Barbara Körkemeier, einer bekannten Künstlerin aus Rheda-Wiedenbrück, bauten die polnischen und deutschen Mädchen und Jungen aus Pappmaché Figuren in Kommunikationssituationen (z. B. "Frau beim Telefonieren", "Schrei" )und stellten diesen dann bei der Präsenation vor.

Ein besonders ungewöhnlich und intensive Art der Kommunikation erlebten die 14-15 jährigen Jugendlichen in den Räumlichkeiten des "Dance Departments" in Stromberg. Unter der mitreissenden und kundigen Leitung von Magda Beusken-Peak und Laura Siebert (selbst ehemalige Schülerin am Johanneum) studierten die polischen und deutschen Mädchen (leider trauten sich die Jungen nicht, über ihren Schatten zu springen!) ein Stück aus dem Bereich "Modern Dance" ein, das die Verbindungen und Trennungen tänzerisch ausdrückte, denen die jungen Menschen häufig in ihrem Alter begegnen, sei es untereinander oder auch im Elternhaus oder Bekanntenkreis.

Der darauffolgende Dinestag stand konsequenterweise ganz im Zeichen der Übung und Vertiefung.

 

Am Mittwoch schließlich wurden die Ergebnisse in einer 90 minütigen Präsentation in der Sporthalle des Johanneums aufgeführt bzw. ausgestellt. Eingeladen waren neben der Schulleitung besonders die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangsstufe 8, die den Austausch 2018/19 fortführen werden. Zu unserer großen Freude unterbrach auch Bürgermeister Tegelkamp seinen engen Terminplan, um der Präsentation beizuwohnen. Hier konnte er sich zum einen von der großen Qualität der Darbietungen überzeugen, aber auch die Fröhlichkeit und Begeisterung erfahren, mit der die deutschen und polnischen Schüler zusammenarbeiteten. So wurde allen Beteiligten klar, das es stimmte, was am Ende der Präsentation im Rathaus als Fazit gestanden hatte: Freundschaft entsteht nur dann, wenn man in Zusammenarbeit und Spiel sich gegenseitig kennen- und schätzenlernt. In diesem Sinne freuen wir uns alle auf den Gegenbesuch des Johanneum in Nowe Skalmierzyce im Mai 2018!

Polen 2017 - dzień dobry

Nach 12-stündiger Fahrt sind 26 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte gesund und wohlbehalten in Nowe Skalmierzyce angekommen. 

Freitag, 05.05.2017

Doch zum Ausruhen hatten sie keine Zeit: Breslau mit all seinen Sehenswürdigkeiten und seiner wechselvollen Geschichte stand auf dem Programm für Freitag. Absolutes Highlight war eine Führung duch das erst vor zwei Jahren eröffnete " Myzik", ein Konzerthaus von Weltklasseformat. Die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gebauten Konzertsäle verschafften den Besuchern einen Eindruck davon, was heute akkustisch möglich ist. Dies wurde dadurch unterstützt, dass die deutschen Austauschschüler auch einer Generalprobe mit vollem Orchester und Gesang zuhören durften. Doch auch mitmachen war angesagt: Eine im Konzerthaus arbeitende Tanzpädagogik probte mit den Gästen aus Deutschland Volkstänze aus aller Welt ein, die richtig Spaß machten.

Samstag, 06.05.2017

Der Samstag stand unter dem Motto "Wir lernen uns kennen und lasses es uns gut gehen!" Die Gasteltern hatten einen Grillnachmittag mit polnischen Spezialitäten vorbereitet, es gab Salate und Grillwürstchen in allen Variationen - in Polen geht Liebe wirklich noch durch den Magen! Als Ausgleich waren Spiele vorbereitet worden: Beim Länder- und Geschlechter-Tauziehen gaben alles alles ...

Sonntag, 07.05.2017

Der Sonntag stand ganz unter dem Zeichen, polnisches Leben in den Familien kennenzulernen. Doch zunächst stand für die gesamte Gruppe der polnischen und deutschen Schülern der Besuch einer hl. Messe auf dem Programm. Lesung und Fürbitten wurden sowohl von polnischen als auch von deutschen Schülerinnen vorgetragen, doch im Verlauf der Messe gab es noch zwei Überraschungen: Zunächst spielte der polnische Organist zwei moderne deutsche Kirchenlieder, die er auch auf Deutsch sang, zum anderen sagte in der Messe der polnische Pastor den verdutzten deutschen Schülerinnen und Schüler, dass er ein entfernter Partner des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten sei. Man sieht, dass das alte deutsche Sprichwort auch hier wieder zutrifft: "Die Welt ist ein Dorf" 

Montag, 08.05.2017

Heute waren wir bei der Bürgermeisterin und den Ratsmitgliedern von Nowe Skalmierzyce eingeladen. Zunächst stellten uns Schülerinnen unserer Partnerschule in einer power-point Präsentation die Stadt und die Gemeinde vor. Danach beantwortete Frau Bozena Budzik (die Bürgermeisterin) Fragen, die unsere Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatten. Sie zeigte sich ebenfalls sehr erleichtert über das Wahlergebnis in Frankreich und erwies sich als begeisterte Anhängerin eines vereinten Europas. Als Frau in einer Führungsposition, so Frau Budzik, könne sie die Arbeit unserer Bundeskanzlerin nur bewundern. Anschließend waren wir zu einem kleinen Snack auf Gemeindekosten eingeladen, um danach in der Schule an die Arbeit zu gehen. Für den großen Abschlussabend am Mittwoch wurden drei Workshops gegründet (Kunst, Musik und Tanz), in denen polnische und deutsche Schüler gemeinsame Projekte erarbeiten. Was genau, wird erst am Mittwochabend verraten ...

gratulacje mr korff
Pan Korff dzisiaj urodziny

Dienstag, 09.05.2017

Heute war ein ganz normaler Schultag, der nur für die deutschen Schülerinnen und Schüler angenehm unterbrochen wurde. Da die Firma "Lazur" die Firmenführung produktionsbedingt ausfallen lassen musste, entschädigte die Firmenleitung die Wadersloher durch das Angebot, auf der firmeneigenen und brandneuen Bowlingbahn 2 Stunden bowlen zu dürfen. Selbstverständlich waren auch Getränke und Käsehappen frei... Dass die polnischen Gastschüler in dieser Zeit in der Schule büffeln mussten, fanden alle Deutschen "irgendwie unfair". Anschließend ging es bis zum Unterrichtsende wieder in die Workshops für den morgigen Abschlussabend. Wie gesagt, mehr wird nicht verraten!

Mittwoch, 10.05.2017

Am Mittwoch stand zunächst der Besuch eines Backmuseums an. Hier konnte man nicht nur historische Werkzeuge und Einrichtungen sehen, sondern auch "interaktiv-analog" kleine oder große Brötchen backen.

 

Am Nachmittag wurde um 17.00 Uhr eine große Abschlusspräsentation geboten, für die die deutschen und polnischen Schülerinnen und Schüler 3 Tage lang geprobt hatten. Die Bürgermeisterin, der Schulamtsleiter, Vertreter des Rats der Gemeinde Nowe Skalmierzyce, die Schulleitung und das gesamte Kollegium unserer Partnerschule waren ebenso anwesend wie die Gastfamilien unserer Schüler. Nach einigen einführenden Reden und Danksagungen stellten die drei Workshops ihre Ergebnisse vor. Der Workshop Musik präsentierte Musikstücke, die von Mozarts "Kleine(r) Nachtmusik" bis hin zu einem Song von Lady Gaga reichten. Die Zumba-Gruppe zeigte eine fetzige Choreographie, die die Bühne erbeben ließ, und der Workshop Kunst zeigte Gemälde zum Thema "Blumen" und sorgte für einen eher komtemplativen Ausgleich.

Zum Abschluss dieses wundervollen Abends sang der aus polnischen und deutschen Schülern bestehende Chor die Europahymne "Freude, schöner Götterfunken" in beiden Sprachen. Ein üppiges Büffet mit polnischen Spezialitäten sorgte anschließend für das leibliche Wohl und begeisterte alle Anwesenden. Schade, dass es morgen schon wieder nach Hause geht ...

Polen 2016

22 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 genießen im Moment (28.05. - 04.06.2016) die sprichwörtliche polnische Gastfreundschaft in der Partnerschule in Nowe Skalmierzycze. 

Polen 2014

Das Foto zeigt die Schülergruppe in Posen im Park des Palmenhauses.

Der Schüleraustausch fand zwischen dem Gymnasium Nowe Skalmierzyce und dem Gymnasium Johanneum Wadersloh von Montag, 15.09.2014 bis Montag, 22.09.2014 statt. Insgesamt fuhren 24 Schülerinnen und Schüler mit dem Bus nach Polen. Die Gruppe begleiteten Herr Lang, Frau Studinski und Herr Brodersen. Das fünfte Jahr Austauschjahr war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler lernten nicht nur die Kultur ihrer Gastfamilien kennen, sondern besuchten auch den Unterricht in der Partnerschule.

Highlights des Besuches waren der Empfang durch die Schulleitung und die Bürgermeisterin, das Backen im traditionellen Bäckereimuseum in Pleszew, die Besichtigung des Doms in Gnieznov, ein geführter Rundgang durch die Steinzeitsiedlung in Biskupin sowie die Fahrt nach Posen mit Besichtigung des Rathauses, des Palmenhauses und der Zitadelle mit dem Denkmal für die im zweiten Weltkrieg gefallenen polnischen Soldaten und Zivilisten. Das „kleine“ Fünfjahres-Jubiläum verfestigte einmal mehr die Freundschaft und Partnerschaft zwischen polnischen und deutschen Schülerinnen und Schülern.

(Clarissa Studinski und Henry Brodersen)

Wadersloh 2014

Polnische Austauschschüler zu Gast am Johanneum 2014

26 Schülerinnen und Schüler aus Nowe Skalmierzyce waren vom 17. - 24.05.2014 zu Besuch am Gymnasium Johanneum. Die polnischen Jugendlichen waren bei ihren Austauschschülern der Jahrgangsstufe 8 untergebracht, die im September nach Polen reisen werden.

Für die Woche war ein abwechslungsreiches Programm geplant, sodass die Austauschschüler nicht nur nach Köln fuhren, um dort u. a. den Dom und das Sport- und Olympiamuseum zu besichtigen, sondern auch auch andere historisch-kulturelle Exkursionen unternahmen. So waren weitere Ziele die Stadt Münster, die Burg Vischering in Lüdinghausen, die Sparrenburg in Bielefeld, das Hermannsdenkmal und die Externsteine im Teutoburger Wald.

Im Wadersloher Rathaus wurden die Schüler von Elmar Ahlke in Stellvertretung des Bürgermeisters bewirtet und empfangen. In einer Präsentation stellte er ihnen die Gemeinde Wadersloh vor.

Begleitet wurden die polnischen Jugendlichen von ihren Lehrerinnen Ania Bogdaiewicz, Ula Marcinkowska und Ewa Dudczak. Am Johanneum organisierten den Austausch Heidrun Ellebracht, Eckhard Korff, Eva Schreiber sowie Clarissa Studinski. Alle am Austausch beteiligten Schüler und Lehrer freuen sich schon jetzt auf den Gegenbesuch nach den Sommerferien.

Besuch in Polen 2013

Eine ereignisreiche Woche in Polen verbringen im Moment 25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Johanneum mit ihren Partnern in Nowe Skalmierzycze. Sie genießen die sprichwörtliche polnische Gastfreundschaft in den Familien, lernen das polnische Schulsystem kennen und fühlen sich pudelwohl. Das Highlight des Austausches bestand in einer zweitägigen Fahrt nach Warschau, wo sie die bewundernswerte Dynamik und Aufbruchstimmung dieses Landes hautnah erfahren konnten.

Besuch aus Nowe Skalmierzycze 2013

23 Jungen und Mädchen vom Gimnazjum im. Polskich Noblistów w Nowych Skalmierzycach (Nowe Skalmierzycze) und 3 Lehrerinnen besuchten das Johanneum vom 08. - 15.06. 2013. Dieser Austausch, der mittlerweile ins dritte Jahr geht, vertiefte die freundschaftlichen Beziehungen durch gemeinsame Unternehmungen und Unterbringung in Familien. Bei bestem Sommerwetter boten die Wadersloher des polnischen Gästen ein buntes Programm, vom Kletterpark in Bad Waldliesborn  über einen Besuch im Warendorfer Gestüt und Leistungszentrum bis hin zur "Tour de Ruhr" mit einem Besuch im Bergbaumuseum und einer Führung durch das Stadion von Borussia Dortmund. Hier war die Begeisterung besonders groß, spielen doch drei polnische Spieler für den BVB. Klar, dass man die Kleiderhaken in der Umkleidekabine der Dortmunder Spieler fotografieren musste - für die Daheimgeblieben in Schule und Familie. Erneut nahm sich Bürgermeister Thegelkamp Zeit, den Gästen aus Polen die Gemeinde Wadersloh zu präsentieren. Hier konnte man feststellen, dass Wadersloh und Nowe Skalmierzycze viele Gemeinsamkeiten auffweisen - kein Wunder, dass alle Jugendlichen fanden, dass man richtig gut zueinander passte. Viele zu schnell verging die Zeit: Tränen und Tränchen bei der Abreise zeigten vor allem den Eltern, dass der Austausch ein voller Erfolg war. Zum Trost sei an dieser Stelle gesagt: Bald schon, nach den Sommerferien, sieht man sich wieder, denn Ende September erfolgt der Gegenbesuch der Wadersloher.

Wadersloh 2012

Zum zweiten Mal besuchten uns unsere polnischen Gäste hier in Wadersloh. In der Zeit vom 3.6- 8.6.2012 besichtigten sie viele interessante und schöne Dinge in der Umgebung  von Wadersloh.

Am Tag der Ankunft warteten wir gespannt auf ein Wiedersehen mit unseren polnischen Freunden am Rathaus in Wadersloh. Die Freude war groß, als sie endlich aus dem Bus stiegen und wir uns wiedersahen. Nachdem der große Begrüßungsschwall zu Ende war, fuhren wir mit unseren Austauschschülern nach Hause, wo sie sich zunächst einmal ausruhen und die Familie kennenlernten konnten.

Am folgenden Montag fuhren wir nach einer kurzen Begrüßung unseres Schuldirektors nach Gütersloh in die Welle, wo wir drei Stunden Badespaß hatten. Anschließend ging es weiter mit dem Bus nach Harsewinkel  zur Firma Claas. Nach einem ausgiebigen Mittagessen in der dortigen Kantine wurden wir durch die großen Hallen geführt, in denen die großen Landmaschinen gebaut werden. Nach ein wenig freier Zeit in einer Ausstellungshalle, in der wir Maschinen sogar besteigen konnten, ging es mit dem Bus wieder zurück nach Hause.

Am Dienstag fuhren unsere polnischen Austauschschüler zusammen mit Herrn Korff und Frau Studinski nach Osnabrück, wo sie zu allererst die R&R Icecream  besichtigten, bei dem sie nicht nur beim  herstellen zusehen  durften sondern auch das fertige Produkt probieren konnten. Anschließend fuhren sie in die Osnabrücker Innenstadt, in der 2 Stunden Shoppen auf dem Plan stand.

Am nächsten Tag wurden sie um 9 Uhr im Rathaus erwartet, in dem sie vom Bürgermeister begrüßt wurden. Dort erhielten sie Informationen über  Wadersloh in Form eines Filmes. Nach einer 20-minütigen Pause gingen sie zusammen mit Frau Ellebracht und Frau Studinski nach Liesborn. Im dortigen Museum probierten sie mit Federn und Tinte die alte Schrift zu schreiben. Außerdem konnten sie alte Trachten tragen.

Den darauf folgenden Donnerstag und Freitag verbrachten sie in den deutschen Familien. Am Freitagabend hieß es dann  Abschied nehmen von unseren polnischen Gästen am Brackweder Busbahnhof.

Luisa Janich